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Comizi tra donne. Filmemacherinnen des italienischen Südens

Teil 1: Frühjahr 2021


Die Filmgeschichte des Mezzogiorno und die Geschichte ihrer Protagonistinnen vor und hinter der Kamera sind außerhalb Italiens noch immer weitgehend unbekannt. Wendet man sich ihnen zu, offenbart sich eine Kette von Pionierleistungen und ein ausgeprägtes Gespür für gesellschaftliche Themen. Die Filmreihe Comizi tra donne – Filmmacherinnen des italienischen Südens blickt zurück auf Jahrzehnte weiblicher Filmproduktion im italienischen Süden.

Kurator*innen der Reihe sind Cecilia Valenti und Fabian Tietke – beide erfahren in der Programmarbeit mit italienischem Kino, z.B. mit dem Werk von Cecilia Mangini  –, sowie Karola Gramann und Heide Schlüpmann, die in Frankfurt am Main bereits die Arbeit der ersten (süd-)italienischen Stummfilmregisseurin, der Neapolitanerin Elvira Notari präsentierten.


Schwerpunkte des zweiteiligen Programms sind die umfangreichen dokumentarischen, ethnografischen und politischen Arbeiten von Cecilia Mangini (1927–2021), die mythopoetischen und aktionistischen Filme Lina Mangiacapres (1946–2002), die im Zusammenhang der feministischen Gruppe Les Nemisiache entstanden, und die Mafiamusicals von Roberta Torre (1962), die Palermo zum Schauplatz haben.  


Wann Verso Sud im Kino des DFF stattfinden kann, geben wir bekannt.


Comizi tra donne wird gefördert von HessenFilm und Medien GmbH.


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