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Martin Loiperdinger

Dr. phil., studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte zu Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel und am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München. Von 1993 bis 1997 war er Stellvertretender Leiter des Deutschen Filminstituts – DIF in Frankfurt am Main. Seit 1998 ist er Professor für Medienwissenschaft an der Universität Trier.

Fernsehfilme, Ausstellungen, DVDs, Konferenzen, Forschungsprojekte sowie zahlreiche Bücher und Aufsätze zur historischen Projektionskunst und zur Film- und Kinogeschichte. Mitbegründer und Mitherausgeber von KINtop (Jahrbuch 1992-2006, Schriften seit 1992, Studies in Early Cinema seit 2011). Seit 2007 Forschung zum internationalen Filmstar Asta Nielsen (Datenbank und Buch Importing Asta Nielsen).

Gründungsmitglied der Kinothek – seit 2013 im Vorstand der Kinothek Asta Nielsen.



Heide Schlüpmann

studierte Philosophie in den 1960er Jahren, u.a. in Frankfurt am Main; passionierte Kinogängerin seit 1970. Lehraufträge für Film seit 1977; Studium des Frühen Kinos in den 80er Jahren. 1991–2008 Professorin für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Mitherausgeberin der Zeitschrift Frauen und Film,

Bücher: Friedrich Nietzsches ästhetische Opposition (1977), Unheimlichkeit des Blicks. Das Drama des Frühen deutschen Kinos (1990), Ein Detektiv des Kinos. Siegfried Kracauers Filmtheorie (1998), Abendröthe der Subjektphilosophie. Eine Ästhetik des Kinos (1998), Öffentliche Intimität. Die Theorie im Kino (2003), Ungeheure Einbildungskraft. Die dunkle Moralität des Kinos (2007), zus. mit Karola Gramann, Eric de Kuyper, Sabine Nessel und Michael Wedel, (Hg.), Asta Nielsen, Band 1: Unmögliche Liebe. Asta Nielsen, ihr Kino; Band 2: Nachtfalter. Asta Nielsen, ihre Filme (2010), zus. mit Sabine Nessel, (Hg)., Zoo und Kino (2012), zus. mit Andrea Haller und Martin Loiperdingern, (Hg)., Emilie Altenloh. Zur Soziologie des Kino (2012), Das innere Bild. Zu einem verlorenen Begriff der Seele (2015)

Mitbegründerin der Kinothek Asta Nielsen e.V. – seit 2000 im Vorstand der Kinothek Asta Nielsen.



Maria Wismeth

studierte Germanistik und Anglistik sowie Philosophie im Nebenfach an den Universitäten Erlangen und Marburg. Mitbegründerin und Autorin der politisch-philosophischen Zeitschrift „Fragmente“. Nach der zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien entschied sie sich auszusteigen und lernte zunächst das Kinomachen im „Programmkino Erlenbach“, eines der ersten in der BRD. 1980 gründete sie mit Eva Heldmann und Malu Frank das Filmtheater „Mondpalast“, in dem Programmkino, experimentelles Theater und die Punkbands der Region eine Heimstatt fanden. Filmgeschichte und das unabhängige internationale Kino wurden gezeigt und in der hauseigenen Zeitschrift kommentiert und analysiert. Das Zeigen von Filmen im öffentlichen Diskurs mit Machern und Publikum wurde zum Markenzeichen des Hauses. 1984 wurde Sohn Simon geboren. Auslandsaufenthalte, publizistische Tätigkeit, und kuratorische Programmarbeit folgten. Ab 1995 wurde die (kulturelle) Hessische Filmförderung zunächst als Mitarbeiterin und ab 1997 als Geschäftsführerin der neue Wirkungsbereich. Die Beförderung eigenwilliger Projekte vom Drehbuch bis zum Kinosaal und die politische Verankerung kultureller Filförderung stand im Mittelpunkt ihrer Arbeit bis sie 2014 in den Ruhestand ging.

Seit 2014 im Vorstand der Kinothek Asta Nielsen.








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