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Kinothek Asta Nielsen in Kooperation mit fetter_widerstand

RIOT NOT DIET – Film, Gespräch, Performance und Drinks

Mittwoch,

3. April 2019

20 UHR


Pupille – Kino in der Uni

Studierendenhaus Campus Bockenheim

Mertonstraße 26-28

60325 Frankfurt am Main


www.pupille.org



„In Zeiten neoliberaler Selbstoptimierung ist deine Wampe eine Demo!

Ein goldenes Sommerkleid in XXL, das Wassereis in der Hand tropft langsam auf den Asphalt. RIOT NOT DIET entwirft eine queer-feministische Utopie fernab von abstrusen BMI-Normen und männlicher* Deutungshoheit. Statt sich für ihre ausladenden Körpermaße zu schämen, fordern die Frauen* und Queers hier selbstbestimmt Platz ein. Sie sprengen mit ihren dicken Körpern patriarchale Strukturen und genießen die eigene Leiblichkeit.“ – RIOT NOT DIET


RIOT NOT DIET

Regie: Julia Fuhr Mann

Deutschland 2018, DCP, 17 Minuten, OmeU

Weitere Infos zum Film


Nach dem Film folgen eine fette_Performane sowie eine Gesprächsrunde mit der Filmemacherin* Julia Fuhr Mann, der Aktivistin Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum, der Performerin* Magdalini Savvidou und dem fetten_widerstand. Aus intersektionalen Perspektiven wird über Bodyismus diskutiert, nach Formen von Widerstand sowie Interventionen gefragt und nach solidarischen Allianzen gesucht. Das Motto: „Kampf den Körpernormen, nicht den Körperformen!“


Der Eintriff ist frei.


Anschließend geht es weiter in die Fransenbar – ein Barabend für frauen*lesben*inter*trans* only im ExZess, Leipziger Str. 91, 60486 Frankfurt am Main (ca. 10 Minuten zu Fuß).


Die Veranstaltung ist eine Aktion des 8. März Bündnis für queer-/feministische Kampftage (Ffm). Denn jeder Tag ist feministischer Kampftag!


Unterstützt vom Autonomen Frauen*Lesben Referat (AF*LR) der Goethe Uni und der Pupille – Kino in der Uni.


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Auftaktveranstaltung zur Film- und Diskussionsreihe

Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus


TAIKON

TAIKON ist das beeindruckende Porträt einer der wichtigsten Menschenrechts-aktivistinnen im Europa des 20. Jahrhunderts: Katarina Taikon. Oft als »Martin Luther King von Schweden« bezeichnet, lernte sie Lesen und Schreiben erst mit Ende Zwanzig und wurde zu einer der meistgelesenen Autorinnen Schwedens. Taikon war Kaldaraš-Romni, führend in der Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung ihres Landes, Schriftstellerin und Schauspielerin, die vor allem mit der Buchreihe Katizi Bekanntheit erlangte – basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Roma-Kind im Waisenhaus. Anhand von fesselndem Archivmaterial und Gesprächen mit Freund*innen, Wegbegleiter*innen und Familie skizziert der Film das dramatische Leben von Katarina Taikon: ihren Kampf für die Umsetzung der Bürgerrechte der Rom*nja in Schweden, ihren politischen Aktivismus, ihre Kampagnen und ihre Bücher. Mit ihrer Arbeit zielte sie darauf, ein Bewusstsein für die Lebensbedingungen und Diskriminierung von Rom*nja, insbesondere den fehlenden Zugang zu Bildung und Wohnraum, zu schaffen. Taikons Kampf in den 60er-Jahren war sehr erfolgreich, doch sie wurde auch zum Ziel bösartiger Angriffe seitens der Politik und seitens »einfacher Leute«. TAIKON erzählt nicht zuletzt von der Entstehung des modernen schwedischen Wohlfahrtsstaates und von der einen Gruppe, die darin keinen Platz hatte: die Minderheit der Rom*nja.


TAIKON

Schweden 2015, DCP, 97 min, OmeU

Regie/Buch: Lawen Mohtadi und Gellert Tamas

Kamera: Kim Silfving

Schnitt: Tell Aulin

Produktion: Malcolm Dixelius, Gellert Tamas

Musik: Per-Henrik Mäenpää


Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Gellert Tamas, Moderation: Nicolette Naumann (Nitribitt – Frankfurter Ökonomien)


Eine Veranstaltungsreihe der Kinothek Asta Nielsen e.V. in Kooperation mit Mal Seh'n Kino, Nitribitt – Frankfurter Ökonomien, Förderverein Roma e.V., Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Pupille – Kino in der Uni e.V.

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Mittwoch, 24. April 2019

20 UHR


Mal Seh'n Kino

Adlerflychtstr. 6, Hinterhaus

60318 Frankfurt am Main

www.malsehnkino.de


Es gelten die Kinoeintrittspreise

Kartenbestellung Tel 069 5970845 ab 18 Uhr



© Björn Langhammer