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8.2.2020

Kinothek Asta Nielsen


HOME MOVIE DAY


“So etwas wie einen schlechten Amateurfilm gibt es nicht. Diese Mini-Underground-Werke sind offenbarend, gruselig, lustvoll, immer fehlerhaft, gefüllt mit versehentlicher Kunst und sie rufen von Dachböden und Wandschränken überall auf der Welt danach wieder gesehen zu werden.“ – John Waters


Seit 2011 veranstaltet die Kinothek Asta Nielsen den internationalen Home Movie Day und lädt auch in diesem Jahr dazu ein, eigenes, geerbtes oder gefundenes Amateurfilmmaterial in die Kinothek zu bringen, um es unter fachlicher Betreuung zu sichten. Wir nehmen am 08. Februar zwischen 11 und 17 Uhr Super 8- und Schmalfilme entgegen, begutachten das Material gemeinsam und beraten Sie über Möglichkeiten der Digitalisierung und Archivierung.


Um 19 Uhr werden ausgewählte Filme im Rahmen einer öffentlichen Vorführung gezeigt.


Die Teilnahme ist kostenlos.


Der Frankfurter Home Movie Day ist eine Veranstaltung der Kinothek Asta Nielsen e.V. mit freundlicher Unterstützung durch das Institut für Stadtgeschichte


Ort der Veranstaltung: Kinothek Asta Nielsen, Stiftstraße 2, 60313 Frankfurt am Main

Termin: 08.02.2020

Uhrzeit: 11.00 – 17.00 Uhr: Materialsichtung und Beratung

19 Uhr: Filmvorführung


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26.–28. Juni 2020

young&queer Video-on-Demand-Filmreihe


KNIVES AND SKIN

Im Rahmen von young&queer Video-on-Demand-Filmreihe der jugend-kultur-kirche sankt peter anlässlich des Global Pride, einem weltweiten Online-Aktionstag, der auf Grund der zahlreichen abgesagten Christopher Street Day-Veranstaltungen ins Leben gerufen wurde.


Zur Video-on-Demand-Filmreihe „young&queer“ der jugend-kultur-kirche sankt peter trägt die Kinothek Jennifer Reeders KNIVES & SKIN (USA 2018) bei. „young&queer“ wird anlässlich des Global Pride, einem weltweiten Online-Aktionstag, der auf Grund der zahlreichen abgesagten Christopher Street Day-Veranstaltungen ins Leben gerufen wurde, vom 26. bis 28. Juni 2020 stattfinden. Die Filmreihe richtet den Blick auf junge queere Protagonist*innen und deren Wege der Identitätsfindung. Die „young&queer“-Filme werden präsentiert in Kooperation mit LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans, Kinothek Asta Nielsen e.V. und QUEER Filmfest Weiterstadt. Ein anlässlich der Reihe geführtes Video-Gespräch mit Jennifer Reeder zu KNIVES & SKIN wird ebenfalls online abrufbar sein.


Knives and Skin

USA 2019, OF, 111’, Farbe

Buch/Regie: Jennifer Reeder

Darsteller*innen: Grace Smith, (Joanna Kitzmiller), Ireon Roach (Charlotte Kurtich), Kayla Carter (Laurel Darlington), Tim Hopper (Dan Kitzmiller), Marika Engelhardt (Lisa Harper), Raven Whitley (Carolyn Harper), Audrey Francis (Lynn Kitzmiller), Kate Arrington (Renee Darlington), James Vincent Meredith (Doug Darlington), Ty Olwin (Andy Kitzmiller)

Kamera: Christopher Rejano

Montage: Mike Olenick

Musik: Nick Zinner

Sound Design: Drew Weir

Ton: Jason Culver

Ausstattung: Adri Siriwatt

Kostüm: Kate Grube

Maske: Kat Sass

Regieassistenz: Joshua Schilling

Casting: Jennifer S. Rudnicke, Mickie Paskal

Production Manager: Quinn Nicholson

Produzent*innen: Brian Hieggelke, Jan Hieggelke


Ein „Midwestern gothic teen noir“ sei KNIVES AND SKIN, so die Regisseurin Jennifer Reeder: Zu Beginn steht dementsprechend das mysteriöse Verschwinden eines Mädchens – der 14-jährigen Carolyn Harper. Und logisch auch, dass ihre kleine Heimatstadt in Aufruhr gerät. Die Suche nach Carolyn legt bei Erwachsenen und Jugendlichen Schritt für Schritt tiefe Ängste und Verletzungen frei, lässt Beziehungen zerbrechen und andere umso enger werden.

Reeder wartet in ihrem Thriller mit dutzenden Motiven aus Highschool-Filmen auf: da sind die Cheerleader und die Marching-Band, das Baseball-Team und der obligatorische Prom aber vor allem Liebe und Sex … Doch all dies gegen den Strich gebürstet, mit einer gehörigen Dosis an Feminismus, Glitter, A-Capella-Pop, Neon und Queerness. Im Zentrum immer junge Frauen, schlagfertig und allemal mit mehr Klarsicht, als die sie umgebenden Erwachsenen-Welt. Die Elterngeneration ist es auch, die in einer nicht enden wollenden Coming-of-Age-Schleife gefangen scheint. Kurzum: Stereotype, Geschlechter- und Rollenbilder sind zum Dekonstruieren da, ebenso wie Genre-Elemente und Erzählkonventionen. Subtil geht anders aber dafür ist hier mehr Lametta!


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26. + 27. AUGUST 2020

LOVE ME* OR LEAVE ME*

Open Air Kino in der Platensiedlung

Auch in diesem Jahr laden wir gemeinsam mit saloonY e.V. zum Sommerkino in die Frankfurter Platensiedlung ein. Die Kinothek ist Kooperationspartnerin des saloonY-Projekts LOVE ME* or LEAVE ME* – Musik und Kino berühren!


Am Mittwoch, 26. August, Open Air Kino

SONITA

Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami

D/CH/IRN 2015, 90 min, OV mit dt. UT

Mit 19 Jahren lebt Sonita Alizadeh mit ihrer Schwester ohne gesicherten Aufenthalt im Iran, wohin sie als Afghanin vor den Taliban geflohen ist. Sie besitzt weder Papiere noch Schulbildung, trotzdem verfolgt sie beharrlich ihren Traum, Rapperin zu werden. In ihren Texten erzählt sie ihre Geschichte, damit möchte sie anderen jungen Menschen Mut machen. Sonitas Musikclip »Brides for Sale« wird zum Internet-Hit. Dennoch ist sie weiterhin in Gefahr, denn ihre Mutter will Sonita zurück nach Afghanistan holen, um sie zu verheiraten…

Filminfos/-trailer


Am Donnerstag, 27. August, Open Air Kino

MAMA AFRICA

Regie: Mika Kaurismäki

D/ZAF/FIN 2011, 91 min, Deutsche Fassung

MAMA AFRICA ist ein Portrait der beein-druckenden Persönlichkeit Miriam Makeba (1932–2008) und beschreibt ihren wechselvollen Lebensweg: von den Anfängen als Sängerin einer südafrikanischen Amateurband über ihre vielen Jahre im Exil und ihren Durchbruch als internationaler Star. Makeba war nicht nur die »Stimme Afrikas«, sondern auch eine ruhelose Kämpferin gegen das Apartheid-Regime. Mit Archivaufnahmen, Konzertausschnitten und Interviews mit Freund*innen, Verwandten und Weggefährt*innen feiert der Film diese außergewöhnliche Frau.

Filminfos/-trailer


Ein Projekt von Jugendclub Stefan Zweig e.V., Kinothek Asta NIELSEN e.V. und saloonY e.V.


Gefördert von Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und Kulturkoffer, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Grünstreifen neben dem Zirkzszelt Zarakali

Platenstraße 77–79, 60431 Frankfurt am MainEintritt frei – bringt eine Sitzgelegenheit mit!

Mit Anmeldung per E-Mail: reservierung@kinothek-asta-nielsen.de


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August–September 2020

ada_hinterhof_kino


Im August/September 2020 veranstaltet die Kinothek Asta Nielsen gemeinsam mit der ada_kantine und in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen ein open air Dokumentarfilmprogramm im Hof der ehemaligen Akademie der Arbeit auf dem Campus Bockenheim: das ada_hinterhof_kino!


Die ada_kantine eröffnete vor einem Monat als Ort für eine solidarische Küche in Bockenheim mit der Losung: Restaurant für alle! Leckeres und vegetarisches Essen nach einem solidarischen Preissystem.


Das ada_hinterhof_kino ist nun Kino für alle, zu Themen, die uns alle angehen: die todbringenden Zuständen an den europäischen Außengrenzen, die allgegenwärtigen Spuren der NSU-Morde im Leben der Hinterbliebenen, der Kampf der Aktivist*innen im Hambacher Forst, das Recht auf Stadt bzw. die Besetzung eines Kinos durch Bewohner*innen.


Einlass jeweils ab 20 Uhr

Begrüßung und Filmbeginn ca. 20.30 Uhr

Der Eintritt ist frei. Die ada_kantine freut sich über Spenden!


Mi, 19.8

VINCENNES, L’UNIVERSITÉ PERDUE (VINCENNES – DIE REVOLUTIONÄRE UNI) von Virginie Linhart (Frankreich 2016), 95 min, Deutsche Fassung

Das Motto „Bildung für alle!“ –  ohne Voraussetzung wie Abitur – hatte sich die Universität von Vincennes auf die Fahnen geschrieben: Gegründet 1968 am Stadtrand von Paris, wurde sie zu einem der wichtigsten Orte der damaligen Student*innenbewegung. Neben den Gründungsmitgliedern Hélène Cixous und Michel Foucault lehrten in Vincennes u.a. Gilles Deleuze, Jacques Lacan, Jean-François Lyotard, Jacques Rancière und internationale Gäste wie Herbert Marcuse, Noam Chomsky und Dario Fo. Vincennes stand für neue Studienfächer und experimentelle Lehrformen. Soziale Bewegungen der Sechzigerjahre, wie die französische Frauenbewegung und der Kampf um die Enttabuisierung von Homosexualität hatten hier einen Ort. Virginie Linhart erzählt mit einer reichen Auswahl an Archivmaterial sowohl von der „Erfolgsgeschichte“ der Reformuni von Vincennes als auch vom abrupten und wortwörtlichen Verschwinden am Ursprungsort 1980. Ehemalige Student*innen, Professor*innen und Universitätsangestellte kommen zu Wort und reflektieren die Erfahrungen von Vincennes und die Geschichte der dort praktizierte alternative Universität – nicht zuletzt auch im Hinblick auf unsere Gegenwart, im Hinblick auf Bildung und Bildungswesen im Zeichen des Wettbewerbs.

Zu Gast Rita Casale, Wuppertal  



Do, 3.9

AT THE MARGIN von Sarah Hüther und Sita Scherer (Deutschland 2019), 83 min


In Kooperation mit medico international und Seebrücke Frankfurt


Im Winter 2015 landeten Tausende Boote auf der griechischen Insel Lesbos. AT THE MARGIN erzählt Geschichten der Einwohner*innen, lässt sie über ihre Erfahrungen und Traumata sprechen. Nicht nur Geflüchtete kamen an, auch unzählige Journalist*innen und Freiwillige aus dem globalen Norden versuchten, ihren Platz zu finden und zu verteidigen. Ein komplexes System aus Beziehungen, Ökonomie und Emotionen entstand, welches direkten Einblick in die Auswirkungen des europäischen Grenzsystems zulässt.



Di, 8.9

TREES OF PROTEST von Nick Schader (Deutschland 2019), 103 min


In Kooperation mit Frankfurt for Future. Die Konferenz für Klimagerechtigkeit


Zur Eröffnung von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit zeigen wir TREES OF PROTEST über den Kampf von Umweltaktivist*innen gegen den Braunkohletagebau und die Rodung des Hambacher Walds. Die Langzeitdoku zeigt, wie der anfangs regionale Widerstand zu einer Klimabewegung anwuchs und zu einem Symbol im Kampf für eine klimagerechte Zukunft wurde.


Siehe auch unsere Filmreihe „Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit“



Do, 17.9

OCCUPIED CINEMA von Senka Domanović (Serbien, Kroatien 2018), 87 min


In Kooperation mit dem Frankfurter Archiv der Revolte


OCCUPIED CINEMA dokumentiert über einen längeren Zeitraum die Besetzung des Kinos „Zvezda“ – eines von 15 auf einen Schlag stillgelegten Belgrader Kinos. Unter den Besetzer*innen finden sich einerseits Privatisierungsgegner*innen, die ein allgemeines politisches Interesse verfolgen, andererseits Filmemacher*innen und andere Menschen aus der Filmszene, die das Kino als solches reaktivieren wollen, um überhaupt einen Ort in Belgrad zu haben, an dem serbische Filme wieder gezeigt werden könnten. Die Besetzer*innen versuchen auch, die entlassenen Kinoarbeiter*innen und -angestellten für ihr Projekt zu gewinnen. Im Kino finden Filmveranstaltungen, Konzerte und Diskussionsveranstaltungen statt. Der Film zeigt vor allem die Diskussionen und Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe



Do, 24.9

SEMRA ERTAN von Cana Bilir-Meier (Deutschland 2013), 8 min


Semra Ertan geboren 1956 in der Türkei, zog 1972 zu ihren Eltern in die Bundesrepublik Deutschland. Sie arbeitet als technische Bauzeichnerin und Dolmetscherin und schrieb über 350 Gedichte.1982 verbrannte sich Semra Ertan in Hamburg, um ein Zeichen gegen den Rassismus in Deutschland zu setzen.


SPUREN – DIE OPFER DES NSU von Aysun Bademsoy (Deutschland 2019),

81 min


Zwischen September 2000 und April 2007 wurden acht Männer mit türkischen Wurzeln, ein griechischstämmiger Mann sowie eine deutsche Polizistin ermordet. Die Ermittlungen wurden zunächst ausschließlich im Umfeld der nicht-deutschen Opfer mit Verdacht auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität geführt. Die Familien der Ermordeten wurden so ein weiteres Mal zu Opfern, diesmal von vorurteilsvoller Stigmatisierung. Spuren – das sind nicht nur die Hinweise, die Verbrecher am Tatort hinterlassen, sondern auch die Verletzungen und Narben, die ihre Taten bei den Angehörigen der Opfer, in den migrantischen Gemeinschaften und in der gesamten deutschen Gesellschaft verursachen. In ihrem Dokumentarfilm begibt sich die türkischstämmige Regisseurin Aysun Bademsoy auf die Suche nach diesen Spuren und stellt sich dabei die Frage, welcher Prozess diese Verletzungen überhaupt heilen könnte. „Spuren“ ist ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Scheitern von Ermittlern und Justiz beleuchtet – und den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme gibt.


Corona Abstand- und Hygienereglung

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Hygieneregelungen statt (Abstandsregeln, Erfassung von Kontaktdaten etc.). Wir können im Hof der ada_kantine rund 70 Sitzplätze zur Verfügung stellen


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September–November 2020

ARE YOU LISTENING!

FILME FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT


Die Filmreihe steht im Kontext von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit, die ursprünglich vom 24. bis 26. April 2020 im Studierendenhaus der Goethe-Universität stattfinden sollte. Die sieben Filme des Programms widmen sich aus verschiedenen historischen und geographischen Perspektiven dem Thema Klimakrise: Sie vergegenwärtigen die Geschichte der Umweltbewegung hierzulande, die Kämpfe gegen Ungleichheit und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Globalem Süden und Norden sowie die desaströsen Auswirkungen des Raubbaus an natürlichen Ressourcen. Den vielfältigen dokumentarischen Formen ist gemeinsam, dass sie uns Zuschauer*innen direkt adressieren und die Notwendigkeit wirklicher gesellschaftlicher Transformation bewusst machen – Are You Listening!

Eine Filmreihe von Kinothek Asta Nielsen e.V., Offenes Haus der Kulturen e.V. und Pupille – Kino in der Uni e.V.


8.9.

ada_hinterhof_kino

TREES OF PROTEST

DE 2019, 103 min, deu OmeU, Farbe, DCP

R, K: Nick Schader

S: Eva-Maria Beck, Thomas Welker

A: Stefan Weinholz

TREES OF PROTEST eröffnet die Filmreihe, er dokumentiert den Kampf von Umweltaktivist*innen gegen den Braunkohletagebau und die Rodung des Hambacher Walds. Die Langzeitdoku zeigt, wie der anfangs regionale Widerstand zu einer Klimabewegung anwuchs und zu einem Symbol im Kampf für eine klimagerechte Zukunft wurde.


6.10.  // 19 Uhr

Pupille – Kino in der Uni

FESSELN SPÜRT WER SICH BEWEGT

DE 1981, 63 min, OF, schwarz-weiß, DVD

R, B, K, S:  Thomas Carlé

FESSELN SPÜRT WER SICH BEWEGT porträtiert das Hüttendorf, das 1980 im Zuge der Proteste gegen den Bau der Startbahn West im Wald südlich von Frankfurt errichtet wurde. Szenen aus dem Alltagsleben gehen über in Bilder von der gewaltsamen Räumung. Der Film zeigt in intimer, kritischer und aufklärerischer Weise eine Protestbewegung und ihre Motive.

In Anwesenheit des Regisseurs Thomas Carlé.


13.10.  // 19 Uhr // Doppelprogramm

Pupille – Kino in der Uni

ORO BLANCO

DE 2018, 24 min, Farbe, spanisch OmeU, DCP

R: Gisela Carbajal Rodríguez

K: Rina Zimmering

S: Robert Vakily

T: Nuno Rodrigues

P: Luciana Newton

Die Weiten der Salzwüsten im Nordwesten Argentiniens bergen eines der größten Lithiumvorkommen der Welt. Internationale Konzerne fördern das „weiße Gold“ und rauben dabei den indigenen Kolla und Atacama, die sich mit Lama-Zucht und traditionellem Salzabbau ernähren, das kostbare Grundwasser. ORO BLANCO zeigt mit großartigen Bildern und einer Erzählhaltung, die Poesie und Agitprop vereint, dass die indigene Bevölkerung längst dabei ist, gegen die Zerstörung der „pacha mama“ aktiv zu werden.


LOVE, WOMEN AND FLOWERS / AMOR, MUJERES, Y FLORES

COL 1988, 58 min, Farbe, spanisch OmeU, DVD

R: Jorge Silva, Marta Rodríguez

K: Jorge Silva

S: Jorge Echeverry

Sechzigtausend kolumbianische Frauen arbeiten in der Blumenindustrie ihres Landes. Sie schneiden und verpacken die Nelken und Chrysanthemen, die später in den Blumenläden Europas und Amerikas auftauchen. Marta Rodríguez und Jorge Silva decken in LOVE, WOMEN AND FLOWERS die Arbeitsbedingungen auf, die die Gesundheit der Arbeiterinnen und Kolumbiens Umwelt gefährden. Die zu Wort kommenden Frauen sprechen auch über ihre Versuche, Gewerkschaften zu gründen und eine politische Stimme zu erhalten.


20.10.  // 19 Uhr

Pupille – Kino in der Uni

ZWISCHENZEIT (GORLEBEN 1982–1985)

DE 1985, 119 min, Farbe, OF, DCP

R: Roswitha Ziegler, Gerhard Ziegler, Niels Bolbrinker, Jochen Fölster

M: Einstürzende Neubauten

P: Wendländische Filmkooperative

ZWISCHENZEIT ist ein hybrider Film zwischen Dokumentation und Fiktion, gedreht von der bis heute aktiven Wendländischen Filmkooperative. Die Filmemacher*innen blicken auf den Atom-Widerstand in Gorleben in den Jahren 1981-1985. Zu diesem Zwecke schicken sie einen fiktiven Akzeptanzforscher (Jochen Fölster) zwischen die Fronten der Anti-AKW-Bewegung und der Polizei.

In Anwesenheit des Regisseurin Roswitha Ziegler


27.10.  // 19 Uhr

Pupille – Kino in der Uni

DARK EDEN – DER ALBTRAUM VOM ERDÖL

DE 2018, 80 min, Farbe, OmU, DCP

R, B: Jasmin Herold, Michael Beamish

K: Andreas Köhler

S: Marin Kayser-Landwehr

M: Markus Aust

P: Melanie Andernach, Knut Losen

In Nordkanada liegt eines der größten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. In DARK EDEN begleitet Jasmin Herold Arbeiter*innen der Athabasca-Ölsande und reflektiert verständnisvoll die Ambivalenz zwischen ökonomischer Abhängigkeit und dem Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt.


3.11.  // 19 Uhr

Pupille – Kino in der Uni

SHUNTE KI PAO! / ARE YOU LISTENING!

BGD 2012, 90 min, OmeU, Bluray

R: Kamar Ahmad Simon

P: Sara Afreen

S: Saikat Sekhareswar Ray

Die Einwohner von Sutarkhali leben seit 2 Jahren auf einem Deich, da ihr Dorf an der Küste Bangladeschs im Jahr 2009 vom Zyklon Aila überflutet wurde. SHUNTE KI PAO! ist ein empathischer Blick auf das Leben derjenigen, die schon heute von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und ein Appell endlich zuzuhören!



Eine Filmreihe von Kinothek Asta Nielsen e.V.,

Offenes Haus der Kulturen e.V. und Pupille – Kino in der Uni e.V.


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30. Oktober 2020

FIVE SEXROOMS UND EINE KÜCHE

Harmonie


FIVE SEXROOMS UND EINE KÜCHE

Film & Gespräch

D 2007, 80 Minuten, Farbe, Ton

Buch und Regie: Eva C. Heldmann


Im Rahmenprogramm des Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“ zeigt die Kinothek Asta Nielsen „Five Sex Rooms und eine Küche“. Eva C. Heldmanns Dokumentarfilm gibt Einblicke in den Alltag eines von Frauen geführten Wohnungsbordells in Offenbach: Lady Tara, Nadine, Tina und Cindy in der Küche. Telefone klingeln, Töpfe klappern, High Heels stöckeln. Freier kommen und gehen. Der Film ist eine Plattform für die Ansichten der Frauen.


In Anwesenheit der Filmemacherin


Begrüßung: Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Frauen


Das Lesefest Frankfurt liest ein Buch ist vom 24. Oktober bis 1. November 2020 dem Buch „Rosemarie. Des deutschen Wunders liebstes Kind“ von Erich Kuby gewidmet.


Ausführliche Informationen zum Film sind auf der Webseite von Eva C. Heldmann.


Die Veranstaltung wird gefördert vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main

 

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